DEPENBROCK erschließt grünen Stahl für Ingenieur- und Wasserbauprojekte
Stemwede, 09. September 2025 – Die Stahlproduktion verursacht weltweit einen großen Teil der industriellen CO2-Emissionen. Doch für viele Bauprojekte ist der Werkstoff wegen seiner hohen Zug- und Tragfestigkeiten bei gleichzeitig geringem Eigengewicht unverzichtbar. Um dennoch stärker nachhaltigkeitsorientiert arbeiten zu können, hat der DEPENBROCK Ingenieur- und Wasserbau eine zukunftsweisende Kooperation vereinbart: Durch die Partnerschaft mit SSAB, einem führenden Hersteller von Spezial- und Premiumstählen, kann er künftige Bauvorhaben seiner Kunden mit fossilfrei produziertem grünen Stahl umsetzen. Öffentliche und private Auftraggeber bekommen so die Möglichkeit, den ökologischen Fußabdruck ihrer Projekte deutlich zu reduzieren, um dadurch auch ökonomische und regulatorische Vorteile zu erzielen.
„DEPENBROCK überträgt technologische Innovationen zielgerichtet auf die Bauwirtschaft. Indem wir fossilfreien Stahl in unsere Prozesse integrieren, helfen wir Kunden, ihre Ökobilanz zu optimieren und sich durch Nachhaltigkeitszertifikate bessere Finanzierungs- und Steuerkonditionen zu sichern“, erklärt Erik Depenbrock, Gesellschafter-Geschäftsführer bei DEPENBROCK.
Im Rahmen der Kooperation führt der DEPENBROCK Ingenieur- und Wasserbau die eigene umfassende Expertise aus dem Bau von Hafenanlagen, Brücken und anderen wasserbaulichen Projekten mit dem Stahl-Know-how von SSAB zusammen. Bereits 2021 hatte SSAB in einem Machbarkeitstest den ersten fossilfrei produzierten Stahl hergestellt.
„Gerade im Ingenieur- und Wasserbau, wo die mechanische Beanspruchung und Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse besonders hohe Anforderungen stellen, können sich unsere hochwertigen Stahlprodukte bewähren“, macht Tim Kalthaus deutlich, Business Area Manager bei SSAB Europe. „Dazu bringen wir unsere Erfahrungen aus anderen Industrien ein und erschließen sie mithilfe der DEPENBROCK Expertise für den wichtigen Bausektor.“
Neben dem Unternehmensbereich Ingenieur- und Wasserbau realisiert die DEPENBROCK Gruppe auch die Projekte in ihren Geschäftsfeldern Hoch- und Tiefbau mit besonderem Augenmerk auf deren Nachhaltigkeit. Zertifizierungen wie die der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) oder das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat belegen die hohe Kompetenz des Unternehmens beim emissionsarmen und ressourcenschonenden Bauen. Sie ermöglicht Auftraggebern, bei der Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben bestmöglich den EU-Taxonomie-Kriterien für nachhaltige Investitionen zu entsprechen.
Parallel dazu arbeitet DEPENBROCK an der Definition wissenschaftsbasierter Klimaschutzziele gemäß SBTi-Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Ratingagentur Ecovadis zertifizierte die Gruppe erst vor Kurzem erneut mit der positiven „Committed“-Einstufung.
Der hohe Stellenwert, den DEPENBROCK der Nachhaltigkeitsorientierung beimisst, zeigt sich nicht zuletzt am Stammsitz: Durch den Einsatz von Geothermie, Photovoltaik, Batterie- und Eisspeichern sowie ein Energiemanagementsystem ist die Firmenzentrale im nordrhein-westfälischen Stemwede als „grüner Standort“ nahezu CO2-neutral und wurde dafür bereits 2020 mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.